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Schritt 5 zum Schuldenerlass: Restschuldbefreiung

Endlich schuldenfrei

Nach Ablauf der 6-Jahre langen Wohlverhaltensphase entscheidet das Amtgericht als Insolvenzgericht über die Erteilung der Restschuldbefreiung.

Die Insolvenzordnung sieht vor, dass die Restschuldbefreiung automatisch erteilt wird, wenn kein Versagungsgrund vorliegt und kein Versagungsantrag durch einen Gläubiger gestellt wird.

Ein Versagungsantrag muss von einem Gläubiger gestellt und begründet werden. Ein Versagungsgrund liegt vor, wenn der Schuldner seine Arbeitskraft nicht eingesetzt hat und dadurch die Befriedigung der Gläubiger beeinträchtigt hat oder Vermögen verschwiegen oder verschoben hat.

Durch den Ausspruch der Restsschuldbefreiung werden alle Schulden, die im Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung bestanden haben, erlassen. Kein Gläubiger kann dann seine Forderung weiter gegen Sie verfolgen. Neue Schulden, die nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens  (hoffentlich nicht) entstehen, sind hiervon jedoch selbstverständlich nicht umfasst.

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