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Kosten des Insolvenzverfahrens

Ausweg aus der Schuldenfalle

Die Kosten für die Durchführung des Insolvenzverfahrens beim Insolvenzgericht betragen durchschnittlich je nach Anzahl der vorhandenen Gläubiger zwischen 2.500,00 € und 3.000,00 €.

Hierbei handelt es sich nicht um die hier anfallenden Beratungskosten, sondern um die Gerichtskosten und die Vergütung für den Treuhänder, den das Insolvenzgericht einsetzt.

Die Kosten können auf Antrag vom Amtsgericht gestundet werden, wenn das vorhandene Vermögen – wie in den meisten Fällen – nicht ausreicht, um die Kosten zu decken. Die Stundung der Verfahrenskosten ermöglicht die sofortige Durchführung des Insolvenzverfahrens.

Während der 6-jährigen Laufzeit der Wohlverhaltensphase werden dann alle Beträge, die vom Treuhänder eingezogen werden vorrangig zur Deckung der gestundeten Kosten verwendet. Erst nachdem die Kosten vollständig bezahlt sind, wird der Überschuss an die Gläubiger verteilt.

Reichen die eingezogenen Beträge nach Ablauf der 6 Jahre nicht aus, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken, wird gleichwohl die Restschuldbefreiung erteilt und das Verfahren aufgehoben. Hierzu ist keine Mindestquote oder ähnliches notwendig. Die Stundung der Verfahrenskosten kann dann auf Antrag um weitere 4 Jahre verlängert und im Anschluss sogar ganz erlassen werden.

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